DGS e.V.
Die Qualifikation "Schwerpunkt
Schmerztherapie"
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS) hat
gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Algesiologie e.V. (DGfA) und
dem Verband Deutscher Ärzte für Algesiologie e.V. (VdÄA) ein
neues Konzept für die Qualifikation "Schwerpunkt Schmerztherapie DGS/DGfA"
erarbeitet.
Die drei Gesellschaften sind sich einig, daß auch für
diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die nicht die Zusatzbezeichnung Spezielle
Schmerztherapie erwerben möchten, ein Nachweis ihrer
schmerztherapeutischen Qualifikation möglich sein soll und eine
adäquate, qualitätsgebundene Honorierung anzustreben ist.
Die Ziele dieses Konzeptes
sind vor allem:
- Verbesserung der Kompetenz in der Schmerztherapie
- Verbesserung der schmerztherapeutischen Versorgung
- Verbesserung der Vergütung für kompetente
Schmerztherapie
Grundlagen dieses Konzeptes sind:
- die nach wie vor unzureichende Ausbildung in der Schmerztherapie
im Medizinstudium und in der Facharztweiterbildung
- das hohe Engagement unserer Mitglieder für die qualifizierte
Behandlung akuter und chronischer Schmerzen
- die freiwillige qualitätssichernde Eigeninitiative
Die Inhalte dieser Qualifikation "Schwerpunkt
Schmerztherapie DGS/DGfA"
- Grundlagenseminare (Basisseminare) von 40 Stunden (entspricht
Curriculum Spezielle Schmerztherapie Teil 1)
- Syndrom- und Methodenseminare von 40 Stunden, darin enthalten
mindestens zehn Stunden neuroorthopädische Diagnostik
- Beteiligung an interdisziplinären Schmerzkonferenzen
über ein Jahr (mindestens acht jährlich)
- Ganztägige Hospitation in einer anerkannten
schmerztherapeutischen Einrichtung über zweimal eine Woche
- Jährliche algesiologische Fortbildung von 20 Stunden.
- Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie e.V.
abschließendes mündliches
Prüfungskolloquium
Für die weitere Qualifikation über das erste Jahr
hinaus ist die kontinuierliche Fortbildung (jährlich 20 Stunden und acht
Schmerzkonferenzen) nötig.
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