Schmerztherapie

Schmerz - was ist das überhaupt ?

Fast jeder hatte schon einmal starke Schmerzen. Und doch empfindet jeder Mensch Schmerzen anders.

Denn Schmerz ist subjektiv und nicht sicher messbar. Meist vergehen Schmerzen wieder nach einiger Zeit, verschwinden mit der Ursache. Oft wird Schmerz aber aus verschiedenen Gründen chronisch. Er verliert seine Funktion als Mahner und Warner vor Gefahren für die Gesundheit, durch die er uns vor Schlimmerem schützt. Er nimmt überhand, quält uns nur noch. Er zermürbt körperlich und seelisch, zerstört unsere sozialen Bindungen. Dies auch noch, wenn die eigentliche Ursache längst ausgeheilt, verschwunden ist.

Deshalb ist es immer nötig, das Symptom "Schmerz" frühzeitig und richtig in das Behandlungskonzept einzubeziehen ("Akutschmerztherapie").

Spezielle Schmerztherapie

Die Spezielle Schmerztherapie beschäftigt sich mit diesem Problem, vor allem aber mit der eigenständig gewordenen "Chronischen Schmerzkrankheit".
    Seit langem fußt sie auf den drei Säulen:
  • Pharmakotherapie: Schmerzmittel, Koanalgetika, Lokalanästhesie usw.
  • Physiotherapie: Bewegung, Manuelle Therapie, Krankengymnastik usw.
  • Psychotherapie: Entspannung, Verhaltenstherapie usw.

Der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen ist groß

Die Deutsche Schmerzliga e.V. hat in der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift "NOVA" eine anschauliche Grafik zu diesem Thema veöffentlicht

zur Grafik aus der Zeitschrift NOVA
Empfehlung zum Vorgehen beim Symptom "Schmerz" in Fulda

© Schmerz & PalliativZentrum Fulda